23. März 2016

Etappe 5: Gossensass - Sterzing - Ratschings - Jaufenhaus

Länge: ca. 26 km
Höhenmeter: ca. 680



Die heutige Etappe führt uns die ersten 8 Km durchs Tal von Gossensass bis nach Sterzing. Hinter Sterzing haben wir dann die Wahl ob wir einen breiten Radweg Richtung Ratschings bemühen oder ein paar schöne ebene Trails entlang des Mareiterbachs nutzen.

Geplant ist natürlich die schönere Variante am Bach entlang - allerdings benötigen die vielen Wurzeln doch zusätzliche Kraft- und Konzentration, so dass wir das vermutlich spontan je nach Gemüts- und Wetterlage vor Ort entscheiden. 


Ratschings



Ab Ratschings geht es dann die nächsten 7 km mit moderater Steigung (ca. 300 Hm) in Richtung Seilbahn Ratschings-Jaufen. Vor der Seilbahn lädt ein SPAR-Markt nochmal zur Stärkung ein, die wir vermutlich auch dringend benötigen. 




Oben angekommen können wir noch ca. 500 m auf dem Fahrrad verbringen bis wir zur Rinneralm kommen. Ab dann werden wir uns wahrscheinlich immer wieder abwechselnd schiebend oder fahrend fortbewegen, da hier der Weg zum einen recht steil wird, zum anderen aber auch aufgrund der Beschaffenheit nicht wirklich gut zum fahren geeignet ist. 





Letztendlich sind es ab der Rinneralm aber auch "nur" noch ca. 1,5 Km bis zu unserem Etappenziel, dem Jaufenhaus. Sollte sich der Wanderweg doch als zu schwierig herausstellen, so könnten wir alternativ eine fahrbare Variante über die Kalcher-Alm und ein wenig Straße wählen. Dies bedeutet allerdings auch 4 Km und 80 Hm Umweg.

Im Jaufenhaus belohnen wir uns schließlich mit tollem Bergpanorama und einem weiteren Ruhetag, den wir bei gutem Wetter und guten Beinen mit einer Wanderung zur Flecknerhütte verbringen wollen. 





13. März 2016

Etappe 4: Sattelbergalm - Brennergrenzkamm - Gossensass

Länge: ca. 29 km
Höhenmeter: ca. 770



Nach unserem Ruhetag auf der Sattelbergalm geht's heute erstmal richtig auffi. Voraussetzung dafür ist dabei, das wir gutes Wetter haben, soll es doch dann über den Brenner Grenzkamm gehen. Dabei wären wir dann  über 10 km über 2000 m Höhe und überqueren unseren höchsten Punkt der Tour (ca. 2200 m). 

Die ersten zwei Kilometer sind mit etwas Mühe noch fahrbar, ab dann wird's aber nicht nur mächtig steil, sondern auch noch sehr unwegsam mit vielen Felsblöcken. 

Insgesamt bedeutet das, dass wir unsere Räder dann etwa die nächsten 90 min erstmal schieben werden. Dann haben wir die 2,5 Km und 350 Hm aber hoffentlich hinter uns. Oben angekommen erreichen wir dann die Reste einer in den Berg gebauten Festung. Außerdem haben wir nun auch schon Italien erreicht. 

Ich hoffe wir haben besseres Wetter als ich letztes Jahr am Grenzkamm
Mit ein bisschen Glück können wir hier neben den obligatorischen Kühen ein paar Murmeltiere bewundern. Ansonsten sollten wir bei gutem Wetter auf den nächsten 10 Km mit traumhaften Aussichten auf den Alpenhauptkamm für unsere Mühen entschädigt werden.

Dabei legen wir im welligen Auf und Ab nochmal ca. 300 Hm zurück - in dieser Höhe kann das schon recht anstrengend sein, auch wenn die Steigungen nicht so steil sind. 

Ab dann geht's auf breiter Schotterpiste abwärts und abwärts und abwärts und abwärts und abwärts und abwärts und abwärts und abwärts....


Insgesamt vernichten wir auf der knapp 15 km langen Abfahrt ungefähr 1100 Hm - WOW!!! Da lege ich die Ersatzbremsklötze morgens besser oben in den Rucksack^^

Haben wir die Abfahrt erfolgreich gemeistert sind wir auch schon im Etappenziel Gossensass, wo wir im Gasthaus Moarwirt übernachten werden. 

6. März 2016

Etappe 3: Mieders - Serlesbahn - Maria Waldrast - Wipptal - Sattelbergalm

Länge: ca. 26 km
Höhenmeter: ca. 820


Kurz und knackig! Das passt wohl am besten zu dem was wir heute vor haben!


Morgens geht es erst mal sehr entspannt los - der erste Kilometer ist flach und die nächsten knapp 2 km bringt uns die Serlesbahn 650 Hm den Berg hoch. 

Oben angekommen dürfen wir dann nochmal einen guten Kilometer locker den Berg runterrollen bevor wir dann auf die Rodelbahn Richtung Maria Waldrast treffen. Der Rodelbahn folgen wir nur leider bergauf, was uns unterhalb des Waldraster Jöchl nach Maria Waldrast führt - dabei erklimmen wir auf 1,3 km die ersten 140 Hm des Tages. 

Maria Waldrast ist einer der höchstgelegenen Pilger-Wallfahrtsorte der Alpen. Aus dem davor gelegenen Brunnen sprudelt "heilendes" Wasser - eine gute Gelegenheit unsere Wasserflaschen mit der ewigen Jugend aufzufüllen.


 Die nächsten 6 km geht es nun steil bergab bis wir bei Mützens ins Wipptal kommen. Dem Wipptal folgen wir - immer leicht ansteigend. - durch Steinach am Brenner bis nach Gries am Brenner. Hinter Gries halten wir uns dann Richtung Vinaders wo unser heutiger Schlussanstieg  beginnt. Auf den nächsten gut 3,5 km müssen wir irgendwie fast 380 Hm überwinden - das wird unser größter Berg auf unserem AlpenX. 


Oben angekommen belohnen wir uns dann mit einem Rieseneis und einem Ruhetag auf der wunderschönen Sattelbergalm.
















Ich bin schon gespannt ob das dort beheimatete Schwein den langen Winter unbeschadet überstanden hat...

29. Februar 2016

Etappe 2: Reith bei Seefeld - Zirl - Mutters - Innsbrucker Almenweg - Mieders

Länge: ca. 43 km
Höhenmeter: ca. 830

Die zweite Etappe führt uns von Reith bei Seefeld nach Mieders. 

Heute haben wir trotz Seilbahn so einiges vor. Insgesamt werden wir wohl zwischen 800 und 900 Hm landen, und das obwohl kein ganz langer Berg dabei ist. Mit 43 km ist es zusätzlich auch eine unserer längeren Etappen. 




Nach einem hoffentlich ergiebigen Frühstück werden wir in Reith starten und auf den ersten 4 km gut 500 Hm abwärts fahren (gut das es da runter geht). Wir folgen dann 5 km dem Inn an Zirl vorbei bis nach Unterperfuss. Von dort aus geht es mit ein paar schönen Steigungen bis nach Mutters. Bevor wir uns in die Gondel hocken dürfen, haben wir aber noch einen 1 km langen 10% steilen Berg zu bewältigen. 


Die nächsten gut 650 Hm sollten dann entspannt mit der Mutterer Almenbahn und guter Aussicht absolviert werden. 


Oben angekommen treffen wir auf den Innsbrucker Almenweg, der uns von der Mutterer Alm über die Raitiser Alm zur Kraitheralm bringt. Auf dem 2,5 km Anstieg zur Kraitheralm müssen wir dann gut 210 Hm bewältigen - schon ein ordentlicher Berg für uns Flachländler. Unterwegs werden wir sicher eine der beiden Almen zum Einkehrschwung nutzen. 


Nach der letzten Alm geht's dann 8 km und 800 Hm talwärts nach Telfes. Die letzten 100 Hm nach Mieders zu unserem Etappenziel, der Pension "Haus Span" schaffen wir dann mit dem Essen vor Augen bestimmt auch noch.   

24. Februar 2016

tout terrain

Am Wochenende ist der Singletrailer von tout terrain angekommen. 

Wir haben lange überlegt, ob wir für einen Anhänger, in den der Kleine noch ca. ein Jahr hineinpassen wird, wirklich so viel Geld ausgeben wollen. 

Letztendlich ist der tout terrain aber (fast) konkurrenzlos, wenn man Geländetouren machen möchte und der Wiederverkaufswert ist wirklich super. 





Meines Wissens gibt es aktuell nur zwei gedämpfte (und damit voll geländetaugliche) Trailer und der tout terrain ist bereits deutlich länger auf dem Markt und machte auf uns den besseren Eindruck.  





Außerdem besitzen wir bereits einen (gebrauchten) Streamliner von tout terrain  mit dem gleichen Kupplungssystem. So können wir auch beliebig hin- und herwechseln zwischen den Anhängern und Rädern beim Training. 

Hier ein paar Kaufanreize...
  • Dämpfung mit bis zu 200 mm Federweg
  • Gewicht unter 10 Kg
  • nur 45 cm breit 
  • Überrollbügel und 5-Punkt Sicherheitsgurt
  • dreifach Sicherungssystem (Kupplung, Sicherungsseil, Splint)
  • Einspurige Konstruktion
  • Neigetechnik, die das Kind auch in Kurven fast gerade hält
Als Zubehör haben wir noch die 9 L Tasche angeschafft. Irgendwo muss das Gepäck für uns 6 ja hin.

Ein bisschen neidisch bin ich ja schon - ich würde mich auch gerne mal in so einer Sänfte die Berge hochfahren lassen :-) 

Für den Streamliner haben wir noch das 29" Deichselkit angeschafft. Der sieht jetzt dann so aus. 

Nach der ersten Probefahrt berichte ich mal von unseren Erfahrungen.





21. Februar 2016

Etappe 1: Urfeld - Mittenwald - Scharnitz - Reith bei Seefeld

Länge: ca. 39,3 km
Höhenmeter: ca. 390

Unsere erste Etappe führt uns von Urfeld über Mittenwald nach Scharnitz. 
Die erste Etappe dient in erster Linie zur Eingewöhnung, wenngleich sie durchaus mit ein paar Höhenmetern aufwarten kann. 

Die Marvin-Route beginnt eigentlich in Kochel am See. Allerdings wollten wir nicht direkt mit einem ca 2,5 km langen 10% Berg beginnen, daher haben wir den Start unseres AlpenX nach Urfeld am Walchensee verlegt. 


Von Urfeld aus werden wir die ersten 15 km immer flach am Ufer des Sees entlang fahren. Am Ende des Sees kreuzen wir dann die B11 und halten uns nun stets weit rechts davon. Den Sachensee lassen wir rechts liegen und kommen dann durch Wallgau und an Krün vorbei. 



Zwischen Krün und Mittenwald liegt schon unser höchster Punkt für diesen Tag auf ca. 1000 m Höhe. 


Mittenwald erreichen wir vermutlich um die Mittagszeit und können uns hier am schönen Stadtbild erfreuen und vermutlich auch eine große Pause zum Spielen, Essen und Eis schlecken einlegen.




Nach der Pause haben wir es nicht mehr weit und fahren nun in schönem Abstand zur B2 leicht stetig ansteigend nach Scharnitz. Deutschland haben wir damit ebenfalls für die nächsten zwei Wochen hinter uns gelassen. 



In Scharnitz angekommen suchen wir uns dann den Bahnhof und fahren mit der Karwendelbahn zwei Stationen bis Reith bei Seefeld. Von dort haben wir dann noch ca. 500 m bis zu unserem ersten Etappenziel, dem Gasthof Hirschen.


16. Februar 2016

Tagesplanung / Etappenübersicht


Unsere Tour führt uns entlang der Marvin-Route, die ich letztens Jahr gefahren bin, allerdings in einer deutlich entschärften Variante. Den Startpunkt haben wir jedoch von Kochel nach Urfeld verlegt, um ein paar Kilometer und steile Höhenmeter zu sparen. 

Unsere Tagesplanung für die Tour sieht wie folgt aus:

Tag Start Ziel KM HM
1 Urfeld  Scharnitz 39 378
2Reith bei Seefeld Mieders 40 850
3 Mieders Sattelbergalm 26,7 815
4 Ruhetag
5 Sattelbergalm Gossensass 29,7 773
6 Gossensass Jaufenhaus 28,2 680
7 Ruhetag
8 Jaufenhaus Lana 54 311
9 Unsere liebe Frau im Walde Dimaro 42,3 784
10 Madonna di Campiglio Stenico 47,8 861
11 Stenico Riva del Garda 28,5 570
Summe 336,2 6022

Die schwierigen Bergab-Passagen sind durch breite Wege ersetzt worden, die langen Anstiege umgehen wir, soweit möglich, durch Seilbahn oder Bus. Insgesamt fahren wir dreimal Seilbahn, zweimal Bus und einmal Bahn.

Blick von der Flecknerhütte

Die Ruhetage wollen wir gerne auf Hütten verbringen - hier boten sich die Sattelbergalm und die Flecknerhütte an - da die Flecknerhütte aber dieses Jahr aufgrund von Renovierungsarbeiten nur sehr begrenzt Gäste aufnimmt, sind wir dann im nicht weit entfernten Jaufenhaus gelandet.

Die exakten Etappen stelle ich demnächst noch einzeln vor - hier haben wir aber noch ein wenig Feintuning vor uns.